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Kill Bill Soundtrack Endlich ist es da! Das sechste Album von Marshall Mathers aka Slim Shady aka Eminem! Ich bin bekennender Eminem Fanboy und war ziemlich gespannt auf "Encore". Wenn man erst mal einen Status wie Eminem erreicht hat, ist es verdammt schwer die Erwartungen der Masse zu erfüllen. Um so erstaunter war ich dann, als ich das Album hörte. Denn es ist alles andere, als ein typisches Mainstream Rap Album. Wer mehr Tracks wie "Just Lose it" erwartet, wird schwer enttäuscht. Im Gegenteil, die 19 Tracks sind allesamt eher "hart" und wenig "tanzbar". Dafür sprühen sie nur so vor Wortwitz und Energie. Eminems zweite Single "Mosh" ein Anti-Bush Track repräsentiert das Album wesentlich besser. Dicker Beat und ein aggressiver Eminem der einen in seinen Bann zieht. Em' rappt über alles, worüber man in den letzten Wochen und Monaten gelesen hat. In "Yellow Brick Road" geht er auf die Vorwürfe von Benzino und dem Magazin "The Source" ein, er sei rassistisch und habe etwas gegen schwarze Frauen. "Like Toy Soldiers" ist vielleicht der Track auf dem Album mit dem größten Hitpotenzial und wird wohl auch die nächste Single. Ein Kinderchor singt die Hookline und Eminem rappt von seinem Beef mit Ja Rule und Murder Inc. Der von Dr. Dre produzierte Track "Rain Man" hat es in sich. Erstens ist der Beat Dre-Typisch einfach der Hammer und zweitens ist der Text mit das abgefahrenste was ich von Eminem bislang gehört habe. Zitat vom Ende des Songs "And I don't gotta make no god damn sense/ I just did a whole song and I didn't say shit". Sagt alles oder? Bei "Spend some Time" präsentiert sich das gesamte Shady/Aftermath Lable. Eminem, 50Cent und Obie Trice sowie der neue Shootingstar in der Shady Riege Stat Quo rappen über ihre Erfahrungen mit billigen Frauen... Dann wird es etwas trauriger. "Mockingbirds" ist an Em's Tochter Hailey und seine Nichte Liney gerichtet. Er rappt darüber das alles anders geplant war, aber er immer für sie da sein wird. In "Crazy in Love" geht es wie der Name schon sagt um die Liebe und sein gestörtes Verhältnis zu seiner großen Liebe Kim. Sehr abgefahren ist der Track "Ass Like That", wo er den in Amerika bekannten Triumph the insult comic dog (bekannt aus Conan O' Brian) nachmacht. Einer meiner Lieblingstracks von dem Album ist der Bonus Track "Love you more". Eminem rappt über die wunderbare Anziehungskraft der Ablehnung... Der Letzte Track gefällt mir dann gleich auch am besten. Er ist wieder von Dre produziert und heißt passenderweise "Encore". Ein richtig dicker HipHop Track, bei dem Dre Rap-Technisch kräftig die Muskeln spielen lässt und uns sein "Detox"-Album für nächstes Jahr ankündigt.

Fazit: Besser als die Eminem Show aber nicht ganz so gut wie die Marshal Mathers LP, ist " Encore" ein richtig geiles Album geworden. 23 Tracks, wovon eigentlich nur drei eher mäßig, dafür aber einige richtige Granaten dabei sind. Ich kann's nur jedem der auf diese Musik steht empfehlen. Eminem ist einer der wenigen Rapper die mehr zu sagen haben außer welches Auto sie fahren und wieviele Bitches sie am Start haben. Für vollen Genuss unbedingt die Lyrics zu jedem Song lesen (Google ist dein Freund!).

Score: 4/5